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Stehen IT-Sicherheitsmassnahmen und Nutzerfreundlichkeit per se im Widerspruch?

19. Januar 2022

In den Medien lesen wir vermehrt von Sicherheitslücken, die in der IT von grösseren Unternehmen aufgedeckt werden. Aktuell berichtet SRF ähnliches über Swisstransplant. Die online-Registrierung für Organspendewillige war so konzipiert, dass Menschen ohne ihre Einwilligung ins Register eingetragen werden konnten. Auf eine Identitätsprüfung wurde verzichtet, um eine möglichst hohe Nutzerfreundlichkeit zu erreichen.

Die Recherchen von SRF-Digital-Redaktor Jürg Tschirren zeigen weiter, dass in der Schweiz bei einer hohen Anzahl von Unternehmen fundamentale technische Sicherheitsmassnahmen nicht umgesetzt werden. Dabei gibt es Sicherheitsmassnahmen, die der Nutzerfreundlichkeit in der Regel nicht in die Quere kommen. Mit dem Einsatz einer Firewall, aktueller Antiviren-Software, regelmässigen Systemupdates und eingerichteter Zwei-Faktor-Authentifizierung tragen KMU sehr viel zur IT-Sicherheit bei.

Wir unterstützen unsere Kunden bei genau dieser Optimierung von IT-Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit und kommen dabei zum selben Schluss wie Jürg Tschirren: Grundlegende technische Sicherheitsmassnahmen bilden das Fundament der IT-Sicherheit. Diese tragen wesentlich zur Sicherung der Daten- und Informationen in der Organisation bei, ohne dabei die Nutzerfreundlichkeit der Anwendungen wesentlich zu beeinträchtigen.

Zum Bericht: https://www.srf.ch/news/schweiz/online-organspenderegister-was-swisstransplant-gegen-die-sicherheitsmaengel-tun-koennte